Drei Farben dominierten die 1970er Küchen fast komplett: Avocado Green, Harvest Gold (#DA9100) und Coppertone zogen sich von Ofen und Kühlschrank bis hin zu Tapeten und Arbeitsplatten durch. Wer heute Vintage-Stücke aus den Seventies sammelt, erkennt diese Farbtrinität sofort. Die “Big Three” waren kein Zufall: Sie spiegelten ein neu erwachtes Öko-Bewusstsein wider, das laut thedailymeal.com gerade ein echtes Revival erlebt. Harvest Gold etwa hat seine Wurzeln schon im Jahr 1923 und landete in den 70ern auf jedem Mixer, jeder Kaffeemaschine, jedem Toaster.
Avocado, Harvest Gold & Coppertone: Die Farbtrinität der 1970er Küchen- und Wohnkultur
Die Küchen der 1970er Jahre trugen ein unverwechselbares Farbkleid. Drei Töne dominierten das Jahrzehnt so konsequent, dass man schon beim bloßen Anblick sofort wusste, in welchem Jahrzehnt man sich befand: Avocado-Grün, Harvest Gold und Coppertone. Laut The Daily Meal zählen diese Farben zu den bekanntesten, die Babyboomer noch heute auf Anhieb erkennen.
Der Leitfakt: Drei Farben, ein ganzes Jahrzehnt
In den 1950ern orientierte sich Küchendesign an der Automobilindustrie, in den 1960ern an Pastell und futuristischen Weltraumträumen. Die 1970er brachten dann eine naturnahe, ökobewusste Ästhetik, die sich in einem ganz konkreten Farbpalette niederschlug. Avocado-Grün, Harvest Gold und Coppertone tauchten auf Öfen, Kühlschränken, Mixern und Wasserkocher auf und wurden oft als aufeinander abgestimmte Geräteserien verkauft. Tapeten und Arbeitsplatten griffen dieselben Töne auf, sodass ganze Räume in diesen Farben getaucht waren.
Harvest Gold ist laut Wikipedia ein kräftiges Orange-Gelb (Hex: #DA9100) und wurde erstmals 1923 als Farbname im Englischen verzeichnet. In den 1970ern erlebte der Ton seinen großen Moment, gemeinsam mit Braun, Burnt Orange und eben Avocado-Grün.
Was das heute für dich bedeutet: 4 praktische Hinweise
1. Vintage-Paletten funktionieren als Wohndeko noch immer
Die ökobewusste Naturfarben-Ästhetik der 70er erlebt laut The Daily Meal heute eine echte Renaissance. Wer diesen Look ins Zuhause holen möchte, muss kein Museum ausräumen. Vintage-Poster und Retro-Drucke in warmen Erdtönen können denselben Effekt erzeugen. Ein gutes Beispiel: das Witzige Acapulco Retro-Reiseposter mit seiner sattwarmen Farbgebung, die direkt aus dieser Ära zu stammen scheint.
2. Die “Suite-Logik” lässt sich auf Wanddeko übertragen
Damals wurden Küchengräte bewusst als aufeinander abgestimmte Sets verkauft. Wer dieses Prinzip in der modernen Wohnkultur anwenden will, kombiniert Poster, Kissen und Wandbilder mit einer gemeinsamen Farbachse. Warme Orangetöne und Erdfarben lassen sich etwa über ein Dekokissen im Geo-Retro-Stil oder ein abstraktes Retro-Kissen konsequent durch einen Raum ziehen.
3. Retro-Erdfarben vertragen sich gut mit Bauhaus-Klarheit
Wer nicht das volle 70er-Programm will, kann den warmen Ton-in-Ton-Effekt mit reduzierteren Designs brechen. Bauhaus-inspirierte Stücke wie das Bauhaus Sonne Poster oder das Dekokissen im Bauhaus-Stil funktionieren als ruhiger Gegenpol zu sattfarbigen Retro-Elementen.
4. Hexagon-Wandbilder als modernes Pendant zur 70er-Kachel-Optik
Die Küchenästhetik der 70er lebte auch von strukturierten Oberflächen und gemusterten Fliesen. Hexagon-Wandbilder greifen diese geometrische Energie auf zeitgenössische Weise auf. Das MCM Alu-Hexagon Wanddeko oder das Bauhaus Hexagon-Bild passen gut zu einem Interieur, das sich an dieser Dekade orientiert.
Den gesamten Retro- und Vintage-Sortimentsbereich findest du im reetro-Shop. Wer gezielt nach Kissen sucht, wird im Kissen-Bereich fündig, Posterliebhaber schauen am besten im Poster-Shop vorbei.
Quellen
- 5 Kitchen Appliance Colors That Were Popular In The ’70s – The Daily Meal
- Kitchens in the 1970s had personality – Do You Remember? (Facebook)
- Harvest Gold – Wikipedia
Häufige Fragen
Welche drei Farben dominierten die Küchengeräte der 1970er Jahre?
Die sogenannte “Big Three” der Seventies waren Avocado Green, Harvest Gold und Coppertone. Diese Farben tauchten auf so gut wie allem auf: Öfen, Kühlschränken, Mixern und Küchenmaschinen. Hersteller verkauften die Geräte gezielt als aufeinander abgestimmte Sets, damit die ganze Küche in einem einheitlichen Farbton gehalten werden konnte.
Was genau ist Harvest Gold und wo kommt der Name her?
Harvest Gold ist ein kräftiges Orange-Gelb mit dem Hex-Code #DA9100. Der Name “Harvest” als Farbbezeichnung ist im Englischen erstmals 1923 belegt. In den 1970ern wurde die Farbe zusammen mit Braun, Burnt Orange und Avocado Green zu einem der beliebtesten Töne für Küchengeräte überhaupt.
Warum waren die Küchen der 1970er so bunt und farbenfroh?
Das hat einen klaren Hintergrund: Während sich Küchendesign in den 1950ern stark an der Automobilindustrie orientierte und die 1960er von Pastelltönen und futuristischen Weltraum-Visionen geprägt waren, entwickelte sich in den 1970ern ein naturnahes, ökobewusstes Designgefühl. Avocado-Grün und Erdtöne wie Harvest Gold spiegelten genau dieses neue Bewusstsein wider.
Blieben die Trendfarben nur auf Geräte beschränkt oder zogen sie sich durch die ganze Küche?
Keineswegs. Die Farben waren so populär, dass sie sich auf Tapeten, Arbeitsplatten und andere Einrichtungselemente ausbreiteten. Eine Küche der Seventies erkannte man oft schon auf den ersten Blick: Alles war aufeinander abgestimmt, vom Kühlschrank bis zum Wandmuster.
Erleben diese Retro-Farbtöne heute eine Renaissance?
Ja, und das ist kein Zufall. Das ökobewusste Designdenken der 1970er, das Farben wie Avocado Green und Harvest Gold hervorgebracht hat, erlebt laut Quellen heute eine spürbare Wiederbelebung. Wer also gerade auf warme Erdtöne in seiner Küche setzt, steckt unbewusst tief im Seventies-Vibe drin.
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